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Über mich

Erziehend
Die Geburt meines Sohnes vor fast 8 Jahren hat mein Leben unbeschreiblich bereichert. Seitdem lernen wir von einander. Ich zeige ihm Dinge aus meiner Welt, er mir aus seiner.

Hochsensibel
Ein großes Geschenk für das ich sehr dankbar bin. Es gehört fest zu meinem Wesen dazu, die Schwingungen anderer aufzufangen. Allerdings hatte ich den Umgang damit erst im Laufe meines bisherigen Lebens gelernt. Tägliche Meditationen und ein Leben nah an der Natur helfen mir sehr mein System immer wieder zu „leeren“.

Gegenpolig
Mein Charakter ist von Außen betrachtet voller scheinbarer Widersprüche. Ich kann sehr ordentlich wie chaotisch sein. Mutig wie ängstlich. Fleißig wie faul. Redselig wie still. Lustig wie ernst. Das irretiert manche Menschen.

Spirituell
Ich glaube an die Seele, der Reinkarnation, an gestellten Aufgaben und Fügungen in unserem Leben. Mir ist es wichtig, dass Spiritualität frei und ungebunden erfahren werden kann. Du findest „Gott“ oder wie du es auch immer nennen möchtest nicht im Außen, sondern ausschließlich in DIR.

Hoffnungsvoll
Auch wenn es spöttisch heißt, dass die Hoffnung zuletzt stirbt, so ist sie eine der stärksten Eigenschaften, die wir Menschen haben können. Das Leben hält so viele Überraschungen, Wendungen und Chancen bereit. Niemand kann wissen was wirklich geschehen wird.

Flapsig
Ich lache gerne und finde es zudem sehr hilfreich, auch über wichtige Themen einfach mal herzlich lachen zu können. Finde es im übrigen auch sehr schön, wenn man über sich selbst lachen kann. Empfinde das als sehr heilsam.

Integrierend
Die Reise zu sich Selbst ist meiner Meinung nach die spannendste und schönste Reise überhaupt. Sie führt durch tiefe Täler in denen unsere Schatten liegen und über hohe Berge auf denen wir hell scheinen. Das alles gehört zu uns. Es geht nicht zum Ausschluß, sondern um Integration.

Lernend
Wenn es eine Sache gibt, die ich die letzten Jahre gelernt habe, dann die, dass ich weiß, dass ich nichts weiß. Egal worum es geht und egal wie viel man glaubt bereits darüber zu wissen, der Teil über den man nichts weiß, ist stets der Größere.

Meine Art zu begleiten

Nach dem Human Design, bin ich ein sogenannter aus dem Selbst projizierender Projektor und kann mich gut darin wiedererkennen. Fast alle meine Zentren sind für die Energien meiner Mitmenschen geöffnet. Dies erlaubt mir eine sehr feine Wahrnehmung.

Im Coaching verbinde ich mich mit den Empfindungen meiner Klienten und Klientinnen. Ich fühle, was sie fühlen – sei es Schmerz, Freude, Sehnsucht oder Liebe. Was auch immer gerade da ist, es fließt durch mein System. Es ist mein Kompass, um den idealen Raum und Weg für den laufenden Prozess zu gestalten. Mit einer behutsamen Neugierde erforschen wir gemeinsam ihre Welt – ihren inneren Garten, denn sie sind voller Wunder und Schönheit. Es ist mehr als ein Privileg für mich, Menschen auf diese Weise durch ihre inneren Prozesse begleiten zu dürfen. Ich betrachte es als meine Berufung – meine Aufgabe in diesem Leben.

Der Wandel

Im Abschnitt „Mein Weg“ teile ich sehr offen einige Dinge, die mich damals schwer werden ließen. Sie waren die versuchte und gescheiterte Anpassung an einer Lebensweise, die nicht meinem Selbst entsprochen hat.

Heute führe ich ein gänzlich anderes Leben. Phasenweise kümmere ich mich zwar noch um zu viele Dinge – es macht mir allerdings auch Spaß. Außerdem geht meine Reise ja selbst noch weiter. Da ist noch eine Mnege, was sich entfalten darf.

Während der zurückliegenden Reise durfte ich erkennen, dass sich Vernunft und Emotionen nicht einander ausschließen. Während Vernunft schlicht ein praktisches Werkzeug ist, sind Emotionen häufig einfach nur ein Spiegel von Gedanken, vergangener Erfahrungen oder dem aktuellen Gemüt meiner Mitmenschen.

Ich fühle tief – und es ist eine tägliche Aufgabe all das Gefühlte aus meinem System wieder zu entlassen. Besonders bei nahestehenden Personen, kann ich mich schnell mit ihren Gefühlen identifizieren – da bin ich noch Übender.

Dennoch nehme ich darunter fast stetig eine andere Qualität wahr. Diese ist friedlich, ruhig und gelassen. Sie liebt ohne besonderes Grund. Sie nimmt Dinge wertfrei an und dahinter liegt das „Wissen“, dass alles sein darf, dass alles zur unserer Entwicklung dazu gehört.

Es war eine Reise von vielen kleinen Veränderungen, Erkenntnissen, ehrliches Hinschauen und Annehmen von inneren Schatten, Ausdruck von Wut, Schmerz und Liebe. Meditation war da ein wichtiger täglicher Begleiter für mich. Die entscheidenden Erkenntisse allerdings hatte ich allesamt in Selbsterfahrung gehabt. Coaching brachte mir dann die Klarheit die entsprechenden Weichen in meinem Leben zu stellen.

Meine Reise enthielt viele verschiedene Stationen, Kurven, Verwirrungen und Kurskorrekturen. Das war mein Weg und es ist okay, aber wenn ich mir eine Sache für diesen Weg gewünscht hätte, dann eine Begleitung, die mir das alles hätte erklären können, mich nicht 37 mal den selben Kreis gelaufen lassen hätte, sondern mir einfach direkt die Erfahrung für mich eingeleitet hätte, die ich fürs Erkennen und Heilen benötigt hätte. Die mir Mut gemacht hätte, der ich vertraut hätte, die mir die richtigen Fragen gestellt hätte und die mich in jeder Situation wertfrei angenommen hätte.

Heute möchte ich genau diese Art von Begleitung für meine Klienten und Klientinnen sein.

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Vergangenheit: Entfremdung von meinem Selbst

Ich habe bisher in meinem Leben viele unterschiedliche Phasen durchlebt. Meine Kindheit und besonders die jugendliche Zeit waren von starken emotionalen Wirbelstürmen in meinem Inneren geprägt. Nach Außen ließ ich davon jedoch nur wenig durch, da ich mich von meinem Umfeld eher unverstanden fühlte. Da war niemand, der mir den Umgang mit all diesen Gefühlen lehren konnte. Das Handeln der Erwachsenen war in einem hohen Maß nicht nachvollziehbar für mich und ich glaubte für eine lange Zeit, dass dies ausschließlich an mir liegen würde.

Die Sehnsucht nach Orientierung brachte mich zur „Rationalität“, denn Logik ist neutral und überprüfbar. Das gab mir Sicherheit, denn meiner inneren Stimme glaubte ich damals nicht trauen zu können. So war Logik wie ein Rettungsanker für mich. Dies hatte jedoch seinen Preis. Ich begann alles zu rationalisieren, einfach um möglichst viel in meinen Überlegungen greifbar zu machen bzw. zu glauben, sie greifbar machen zu können. Je weniger meine Gedanken scheinbar durch Emotionen beeinflusst waren, als desto klarer empfand ich sie. Ich versuchte Emotionen aus mir zu verbannen, sie von mir abzuspalten – erfolglos.

Sie blieben in mir und wurden zudem immer stärker. Im jugendlichen Alter war es dann so weit – durch das ständige Einschließen meiner Emotionen und die gleichzeitige Wahrnehmung des Weltschmerzes, ohne jegliches Ventil oder einen Ausgleich, war ich depressiv und sehr, sehr wütend geworden. Es war eine Wut auf die Menschheit selbst, auf das „Menschsein“. Ich konnte nicht begreifen, warum eine Spezies so viel Leid über sich selbst und andere bringt. Ich war tief verletzt und fühlte mich ohnmächtig.

Mein beruflicher Weg

Der Hang zur Rationalität, aber auch die Fähigkeit Systeme erkennen, verändern und selbst konstruieren zu können, haben mich früh zur Softwareentwicklung finden lassen. Hier fühlte sich alles ganz natürlich für mich an. Es war klar, konkret und vor allen Dingen beherrschbar. Ein Computer ist eine neutrale Instanz. Entweder funktionieren die Dinge oder halt nicht. Diese Maschine ist integer. Was gestern richtig war, wird es auch noch heute sein. Kurz: es bot mir unendlich viel gefühlte Sicherheit. Ein Ort an dem ich mich zum ersten Mal entfalten konnte.

Das Thema zog mich mehr und mehr in seinen Bann und schon bald war eine umfassende Obsession entstanden. Mein Selbstwert war vollständig mit der Leistung als Softwareentwickler identifiziert. Die Vorstellung eine Problemstellung nicht lösen zu können, also praktisch ein Beweis, nur ein normaler (menschlicher) Entwickler zu sein, machte mir sehr große Angst. So gab ich mir die vielfache Mühe immer alles exzellent zu lösen. Es musste perfekt sein. Weniger als perfekt, wäre gescheitert gewesen und Scheitern war praktisch der Tod für mich.

Vergangenheit: Selbstgeschaffenes Hamsterrad

Mein Leben füllte sich zunehmend mit Arbeit, aber im Inneren begann sich langsam etwas quer zu stellen. Etwas was das alles für falsch hielt, jedoch etwas was ich noch nicht wahrhaben wollte. Also zwang ich mich zum Durchhalten – zum Kämpfen. Belog mich immer wieder selbst, dass nach dem nächsten Projekt, dem nächsten Meilenstein, dem nächsten Todo-Punkt alles gut wäre, dass dann alles geschafft wäre und ich dann endlich glücklich sein könnte. Nur das geschah nicht.

Die Freude über den Erfolg währte stets nur kurz. Wie auf einem Fließband stand dann einfach das nächste Ziel an. So lebte ich viele Jahre für einen fiktiven Zeitpunkt in der Zukunft, ohne zu erkennen, dass mich eben dieses Handeln im Hamsterrad der Gegenwart gefangen hielt.

Qualifikationen

Fortbildung zum Anleiten von Meditationen für traumasensible Menschen nach Peter Paanakker

Ausbildung zum Co-Active Coach – Intermediate (Fundamentals, Fulfillment, Balance, Process, Synergy)
(ICF Accredited Coach Training Program (ACTP))

Ausbildung zum Meditationslehrer am Institut für spirituelle Psychologie,
die von der Deutschen Gesellschaft für alternative Medizin (DGAM) anerkannt ist

14 Jahre Meditationspraxis und Selbsterfahrung